Ammonit
Ammonit
headmot_de_03a.swf

F.A.Q.s Windmessungen und Windsensoren

F.A.Q.s

GSM / SMS

Datenschnittstellen RS232 und RS485

Sensoren


GSM / SMS

Das Modem wird nicht im Netzwerk registriert

Bei der Aktivierung des GSM-Systems, manuell oder zur voreingestellten Zeit, werden verschiedene Meldungen auf dem Display angezeigt. Bei einem Fehler wird dieser kenntlich gemacht:

"Modem failed": kein Modem erkannt.
Überprüfen Sie die Verbindung zwischen Logger und Modem und die Versorgung des Modems (> 10 VDC).

"Pin failed": Datenkarte fehlt bzw. fehlerhaft oder die PIN ist falsch bzw. gesperrt.
Überprüfen Sie die Datenkarte am einfachsten in Ihrem Mobiltelefon.

"Network failed": kein Netz gefunden.
Beachten Sie während der Netzwerksuche die Anzeige "SQ" (Signalqualität) auf dem Display. Der Wert sollte mind. "5" betragen. Bei zu schwachem Netz überprüfen Sie die Antenne. Manchmal ist es hilfreich, eine auf den nächsten GSM-Mast ausgerichtete Richtfunkantenne einzusetzen.

nach oben

Das GSM-System ist zwar registriert, aber nicht erreichbar

Zur Datenübertragung ist eine Freischaltung des Datenkanals erforderlich. Dieser hat meistens eine andere Nummer als der Sprachkanal. Falls nur eine SMS-Übertragung möglich ist, deutet dies auf die falsche Nummer hin (SMS ist nämlich auch über die Sprachnummer möglich). Dieses Problem muss mit der Telefongesellschaft gelöst werden.

nach oben

Das GSM-System ist zeitweise nicht zu erreichen

Möglicherweise ist die Solarversorgung zu schwach ausgelegt, so dass keine Aktivierung des Modems möglich ist, oder der Logger schaltet das Modem zu einer anderen Zeit ein. Senden Sie eine SMS (Text = "A") an die Telefonnummer der Station. Diese wird beantwortet, sobald das Modem aktiviert wird. So finden Sie heraus, wann das GSM-System wieder bereit ist, z.B. weil die Sonne wieder stärker scheint.

nach oben

Wie lange kann ich das GSM-System täglich aktivieren?

Natürlich möchten Sie das Messsystem durchgehend erreichen können. Andererseits soll die gesamte Messeinrichtung mit einem möglichst kleinen Solarmodul auskommen (Bitte beachten Sie: Panels ab 30 Watt werden häufiger gestohlen!). Deshalb wird das Modem nur zu bestimmten Zeiten aktiviert. Im Sommer in Südeuropa (bzw. Gebieten mit ähnlicher Sonneneinstrahlung) können Sie das System durchaus kontinuierlich eingeschaltet lassen, spätestens im Herbst sind die Zeiten jedoch zu reduzieren. Wir empfehlen, das Modem zweimal am Tag für jeweils eine Stunde zu aktivieren. Das ist ausreichend für den Datenabruf und gelegentliche Servicekontakte.

nach oben

Muss ich bei der Aktivierung des GSM-Systems den "Digital Output" einschalten?

Nein. Unsere Datenlogger schalten das Modem über Softwarebefehle. Den Schaltausgang können Sie für andere Aufgaben verwenden. Diese Option wird nur angeboten, falls Sie ein anderes Modem über die Versorgungsspannung aktivieren müssen.

nach oben

Datenschnittstellen RS232 und RS485

Wie kann ich die Loggerdaten "online" in mein eigenes System einbinden?

Ammonit Datenlogger der "Serie 32" verfügen über eine so genannte SCADA-Funktion (Supervisory Controls And Data Acquisition), die sowohl gemessene Einzelwerte als auch gemittelte Speicherwerte inkl. Zeitangaben kontinuierlich über die zusätzliche RS485-Schnittstelle sendet. Diese Funktion wird im Menu "RS485-Option" aktiviert und kann mit 9600/19200/34800 baud arbeiten.

nach oben

Der Logger arbeitet einwandfrei, aber ich kann ihn über CALLaLOG nicht erreichen.

Überprüfen Sie die Schnittstelle sowie die eingestellte Baudrate: Ammonit Datenlogger der "Serie 32" arbeiten mit 38400 baud, ältere mit 19200!

nach oben

Kann ich den Logger über eine USB-Schnittstelle ansprechen?

Ja. Im Handel sind kostengünstige "RS232 - USB" - Adapter erhältlich. Diese sind meist einfach zu installieren und stellen das nötige Port z.B. als "COM5" zur Verfügung.

nach oben

Kann ich Online-Daten auskoppeln, z.B. für ein SCADA-System?

Oft wird gewünscht, die am Datenlogger installierte Sensorik einem weiteren Empfänger zur Verfügung zu stellen, damit die Messdaten z.B. parallel in das SCADA-System einer Windparksteuerung integriert und dort online verarbeitet werden. Hierzu ist es nicht notwendig, die Signalleitung einzelner Geber aufwändig auszukoppeln, sondern es kann eine Option der RS485-Schnittstelle genutzt werden.
Nach Aktivierung der Option "Serial Output" mit der Software CALLaLOG02 sendet der Logger über die serielle Schnittstelle einen Text, der Zeitangabe, kontinuierliche Messdaten und gespeicherte Werte enthält. Der Empfänger filtert aus diesen laufend übertragenen Daten die gewünschten Informationen heraus. Ein direkt am Logger installierter Konverter wandelt die Daten gegebenenfalls in das netzwerkseitig erforderliche Format bzw. Übertragungsmedium.
Detaillierte Infos siehe "Support"

nach oben

Sensoren

Wie kann ich die Windsensoren beheizen? (Ein Netzanschluss ist vorhanden)

Ganz unkompliziert: Bei der Option "Netzversorgung mit Heiztrafo" installieren wir Ihnen einen einfachen Transformator in den Schaltschrank und Ihre Sensoren werden durchgehend beheizt.

nach oben

Wie kann ich die Windsensoren ohne Netzanschluss heizen?

Das ist sehr schwierig! Jeder Windsensor benötigt einen Heizstrom von 1A und die Heizung wird durch einen internen Regler bei Temperaturen unter 3°C dauernd aktiviert: d.h. im Winter wird ein 24V-Akku von z.B. 80 Ah Kapazität bereits nach einem Tag entladen sein. Andererseits muss bei Temperaturen unter -10°C oft nicht mehr geheizt werden, da die Luft dann trocken ist und keine Vereisung mehr stattfindet. Diesen Umstand können Sie für sich nützlich machen:

a) installieren Sie beheizbare Sensoren und entsprechende Kabel, damit Sie im Notfall per Hand einen Akku anschließen können (anstatt auf den Mast zu klettern oder bis auf das Frühjahr zu warten)

b) installieren Sie Sensoren und Kabel wie oben, schließen Sie einen möglichst großen 24V-Akku über ein vom Schaltausgang gesteuertes Relais an. Jetzt können Sie die Heizung auch per SMS aktivieren (anstatt hinzufahren)

In beiden Fällen müssen Sie leider gelegentliche Messausfälle in Kauf nehmen. Solange weitere Vereisungsgefahr besteht, sollten Sie nicht heizen und die verfügbare Energie lieber sparen. Erst wenn Außentemperatur und Luftfeuchte eine erneute Vereisung unwahrscheinlich machen, lohnt sich ein z.B. 2-stündiger Befreiungsversuch.

nach oben

 

 

Remote Support


 

Produkt-Kontakt

Henner Schienitzki
E: hs (at) ammonit.com

David Strobl
E: ds (at) ammonit.com

Vicente Gutierrez
E: vgv (at) ammonit.com

Max Gräber
E: mag (at) ammonit.com

T: +49-30-6003188-0

Partner Kontakt

Kontaktieren Sie einen unserer Partner Ihrer Wahl
Partner Kontakt