Ammonit
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Innovative Messtechnik für die Windindustrie
seit 1989

Case Study: GTZ Projekte im Norden Chiles

Erschließung staatlicher Liegenschaften für Erneuerbare Energienutzung in Chile. Windmesskampagne an 20 Standorten im Norden Chiles.


Chile verfügt aufgrund seiner geografischen Lage über hohe Potenziale an Erneuerbaren Energien, die mit Ausnahme der Wasserkraft bisher kaum genutzt werden. Zurzeit stammt mehr als die Hälfte des Stroms aus thermischen Erzeugungsanlagen, während etwa 40% aus Wasserkraftanlagen eingespeist wird. Nach einer Krise bei der Gasversorgung und der resultierenden Erhöhung der Stromerzeugungskosten plant Chile, die Abhängigkeit von importierten fossilen Energieträgern zu reduzieren und die Energieversorgung zu diversifizieren. Zur Verbesserung der Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit will die Regierung Erneuerbare Energien stärker fördern und hat 2008 ein Gesetz erlassen, das ab 2010 einen verbindlichen Anteil an regenerativ erzeugtem Strom vorschreibt.

Die chilenische Regierung plant, staatlichen Grundbesitz für private Investitionen zur Verfügung zu stellen, um einen raschen Ausbau der nicht konventionellen erneuerbaren Energien zu ermöglichen und der wachsenden Nachfrage nach geeigneten Standorten zu begegnen. Vor allem im Norden Chiles befinden sich große zusammenhängende Flächen, die für die Wind- und Solarenergienutzung geeignet scheinen. Die deutsche Regierung unterstützt Chile bei dem Vorhaben, diese bisher ungenutzten Flächen im Rahmen der Internationalen Klimaschutz Intitiative des BMU (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit) zu erschließen. Seit November 2008 führt die GTZ (Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit GmbH) im Auftrag des BMU gemeinsam mit der chilenischen Nationalen Energiekommission CNE (Comisión Nacional de Energia) ein Projekt zur Identifizierung, Bewertung und Vermarktung staatlicher Liegenschaftsflächen für die Nutzung von Erneuerbare Energien durch. Schwerpunkt ist eine Windmesskampagne an 20 Standorten im Norden Chiles.

Für die Messkampagnen werden die Messsystemlösungen der Firma Ammonit genutzt, da die topografischen und klimatischen Bedingungen ein robustes, zuverlässiges und energieautark arbeitendes Messsystem erfordern. Die Stromversorgung erfolgt mittels Photovoltaik. Mit Abschluss der Messkampagnen werden die technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen für die Projektentwicklung in Machbarkeitsstudien geprüft. Geeignete Flächen sollen anschließend an private Investoren übertragen werden.

Die Erschließung der staatlichen Liegenschaften leistet einen strategisch wichtigen Beitrag zum Ausbau der Erneuerbaren Energien in Chile. Das GTZ Projekt fördert den Strukturwandel, die regionale Entwicklung im Norden des Landes und den Klimaschutz, denn Erneuerbare Energien substituieren fossile thermische Erzeugung und reduzieren lokale und globale Emissionen.

www.gtz.de

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